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„Eine Nacht mit Jörg Bausch“ - Das Solo-Konzert 2010 Was für „Eine Nacht mit Jörg Bausch“
3.000 Fans feierten in der ausverkauften Turbinenhalle in Oberhausen
Wenn Jörg „Wie ein Blitz“ singt und mit einem Feuerwerk auf der Bühne Augen und Ohren der versammelten Fangemeinde anspricht, dann gibt’s eine Schlagernacht deluxe. Jörg Bausch, der gebürtige Essener Musiker und Komponist, hatte am 4. September zu seinem vierten Solo-Konzert unter dem Motto „Eine Nacht mit Jörg Bausch“ geladen.
Und was das für eine Nacht war! Schon das Vorprogramm ließ Schlager-Herzen höher schlagen. Denn Bausch steht nicht nur selbst auf der Bühne – er komponiert und produziert auch für namhafte Künstler wie Ex DSDS-Kandidatin Anna-Maria Zimmermann und gibt auch dem Nachwuchs eine Chance. Neu-Entdeckung Nana Sollai sollte als Erste das Eis brechen. Ihr folgte Matthias Carras, der mit seinem „Ich bin Dein Co-Pilot“ Stimmung in die ausverkaufte Turbinenhalle brachte. Richtig mitschmettern konnten die 3.000 feier- und tanzwütigen Gäste dann aber, als Anna-Maria Zimmermann mit ihrem aktuellen Hit „Frei sein“ für Urlaubsfeeling sorgte und natürlich auch ihren brandneuen Song „Sieben Wolken“ vorstellte. Nachdem dann noch einmal Moderator Bernd Brüggemann den Anheizer gab, kochte die Stimmung schließlich um kurz nach 21 Uhr über, denn der Lokalmatador und Gastgeber betrat die Bühne. Mit einer spektakulären Licht- und Lasershow nebst kleinem Feuerwerk ließ sich Jörg Bausch ankündigen, um sofort mit einem Ohrwurm zu starten. 3.000 Stimmen schmetterten sein „Unglaublich“ und „Großes Kino“ mit und auch bei seinen anderen Party-Dauerbrennern „Herz in Not“, „Wie ein Wolf in der Nacht“, „Silbertablett“ und „Wüstenstaub“ wurde der sympathische Künstler lauthals von seinen Gästen unterstützt. „Für meine nächsten Aufnahmen mit Chor rufe ich jeden einzelnen von euch an“, scherzte der 37-Jährige, der am Ende eines großartigen Konzert-Erlebnis alle seine Fans auch umarmen wollte. Doch übertrieben war dieser Versuch nicht, denn bis in die frühen Morgenstunden schrieb „Bauschi“, wie ihn mancher Fan liebevoll nennt, unermüdlich Autogramme und lächelte in unzählige Kameras – ein Star zum Anfassen! Dabei hatte er zuvor auf der Bühne bereits selbst formuliert, was einen wahren Star ausmacht: Bodenständigkeit. Und wenn ein Künstler auf dem Boden geblieben ist, dann ist es wohl Jörg Bausch, auch wenn er regelmäßig unter „Starkstrom“ steht. So lautet nämlich der Titel seines neuen Albums. Klar, dass der Super-Star seinen Fans hiervon vorab schon eine Kostprobe gab. „Starkstrom“ gab's im zweiten Konzert-Teil, zuvor hatte er bereits „Baby bleib doch hier“ angestimmt, obwohl noch lange nicht Schluss war in der Turbinenhalle. „Eine Nacht mit Jörg Bausch“, das war nicht nur ein optisches und musikalisches Feuerwerk, sondern viel mehr. Denn Unterstützung holte sich der Selfmade-Man bei vielen Songs von zahlreichen Tänzerinnen und für seinen Hit „Tornado“ hatte Bausch eigens Breakdancer engagiert, die er als seine „Tornados“ bezeichnete – kein Wunder, schließlich wirbelten die Jungs in höllischem Tempo über die Bühne.
Ein Dauerbrenner auf deutschen Tanzflächen ist auch der Bausch-Hit „Mann im Mond“. Sein selbstgedrehtes Video spielte der Musiker auf großen Bildschirmen, die das Geschehen auf der Bühne bis in die hintersten Ecken der Turbinenhalle trugen, parallel zum Song ein und konnte dann verkünden, dass der Mann im Mond seine Wünsche erhört hat. Seine Videopartnerin hatte das Multitalent nämlich nach Oberhausen eingeladen und präsentierte sie endlich hautnah seinen Fans. Weibliche Unterstützung gab's später auch noch beim Duett mit Anna-Maria Zimmermann. „Lust am Leben“ hatten die beiden im wahrsten Sinne der Worte und auch so mancher Gast vergaß bei diesen Liedzeilen sicherlich Alltagsprobleme.
Warum er ein Multitalent ist, stellte Jörg Bausch rund zwei Stunden lang unter Beweis, denn neben eigenen unterhaltsamen Anmoderationen seiner Lieder zeigte der Allrounder auch wieder einmal seine Künste am Piano und präsentierte neben der langsamen Version von „Ganz großes Kino“ auch erstmalig „Dieser Flug“ als Uptempo-Nummer. Doch keine Angst, damit die Party einen weiteren Höhepunkt erreichte, gab's später für den Flug auch nochmal ordentlich Saft von der Technik, so dass bei fetten Beats und Bauschs Schrittvorgaben die ganze Halle gemeinsam „flog“. Die lautstark geforderte Zugabe gab's nach fast vierstündigem Konzert-Marathon schließlich kurz vor Mitternacht. Mit seinem Dank an die Fans und „Ohne Euch“ erklangen die letzten Rhythmen. Übrigens huldigte Bausch bei seinem vierten Solo-Konzert auch einem Urgestein des deutschen Schlagers: Wolfgang Petry! Ein Medley gab Bausch von seinem heimlichen Idol zum Besten und spätestens da wurde klar: Bodenständig, Fan nah und einfach sympathisch – das ist Jörg Bausch und das ist es, worauf es auf dem Weg nach ganz oben ankommt. Dass der sympathische Künstler seinen Traum, einmal die Arena Oberhausen zu füllen, schon am 3. März 2012 verwirklichen könnte, daran glaubt er selbst fest und mit ihm sicherlich schon die ersten begeisterten 3.000 Anhänger aus der Turbinenhalle.
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